Evangelische Friedhof Nikolassee

Der evangelische Friedhof Nikolassee befindet sich im Bezirk Steglitz-Zehlendorf und entstand ebenso wie die sogenannte Kirche Nikolassee erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Grund für diese vergleichsweise späte Gründung dieser Kirchenstätte liegt in der späten Besiedlung dieses Gebiets, da die sogenannte Villenkolonie Nikolassee erst im Jahr 1901 gegründet wurde.

Rund 5 Jahre später begannen die Gründungsträger, auf einer Fläche von 11.500 Quadratmetern, eine Kirche und einen Friedhof anzulegen. Dabei erfolgte die Aufteilung der Fläche etwa zu gleichen Teilen. Der Bau der Kirche Nikolassee begann erst im Jahr 1909, nachdem die evangelische Kirchengemeinde Nikolassee gegründet wurde. Trotzdem konnte die Kirche aber schon im Jahr 1910 geweiht werden.

Der Friedhof Nikolassee wurde jedoch schon ab dem Jahr 1907 für Beisetzungen genutzt und ging mit Kirchgründung auf die evangelische Gemeinde über. Im Laufe der Jahre reichte Kapazität des Kirchhofs nicht mehr aus. Aus diesem Grund wurde der Friedhof Nikolassee in den Jahren 1913 und 1918 erweitert.

Noch heute können Besucher des Friedhofs Nikolassee, an den zum Teil sehr kunstvoll angelegten Grabstätten, den Einfluss der Villenkolonie sehen und neben den Grabmälern sowie der Kirche selbst die Kapelle bestaunen oder am kleinen Teich im Friedhofsgelände verweilen, aber auch das Grab der einen oder anderen bekannten Berliner Persönlichkeit besuchen. So wurde beispielsweise der Zeitungsverleger Axel Springer (1912–1985) auf diesen Friedhof beigesetzt.

Besucheradresse
Ev. Friedhof Nikolassee
Kirchweg 8-12
14129 Berlin

Verwaltung

Kirchweg 6
14129 Berlin

Telefon 030 80 19 76 34

Tägliche Öffnungszeiten
Bis zum Einbruch der Dunkelheit.

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