Friedhof Baumschulenweg

Der Friedhof Baumschulenweg ist ein landeseigener Friedhof. Er befindet sich im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Er umfasst eine Fläche von über 300.000 Quadratmeter und ist deshalb in zwei Teile untergliedert. Der erste Teil ist der sogenannte Alte Friedhof. Dieser befindet sich in der Kiefholzstraße 211.

Er wurde im Jahr 1911 angelegt und umfasste anfänglich eine Fläche 50.000 Quadratmetern, diese hat sich jedoch im Laufe der Jahre verdreifacht. Mit der Erweiterung des Friedhofgeländes wurde der alte Friedhof auch zunehmend bebaut, es entstand ein Zentralbau mit einer Feierhalle sowie ein Krematorium. Das Krematorium, es war in den Jahren 1913 bis 1994 in Betrieb und wurde zu der Zeit des DDR-Regimes für die Verbrennung der Mauertoten genutzt, wurde aufgrund technischer Mängel beziehungsweise einer veralteten Technik zu Ende der 90er Jahre durch ein neues ersetzt.

Neben dem Alten Friedhof befindet sich der Neue Friedhofsteil an der Kiefholzstraße 222. Dieser Teil wurde Ende 1930er Jahren angelegt und wurde stark vom modernen Friedhofsbild des Nationalsozialismus geformt. Eine besondere Beachtung wurde dabei auf die moderne aber einheitliche Gestaltung der Gräber gelegt, was als Sinnbild für die Gleichheit der Menschen stehen sollte. Heute ist dieser Friedhofsteil durch viele Gedenkstätten beziehungsweise Gedenksteine geprägt.

Besucheradresse:
Ld. Friedhof Baumschulenweg (alter und neuer Teil)
Kiefholzstraße 208-221 und 222-236
12437 Berlin

Verwaltung:

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Amt für Umwelt und Natur
Postfach 910240
12414 Berlin

Telefon: 030 90297-5983

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