Friedhof Steglitz

Der Friedhof Steglitz befindet sich in der Bergstraße des gleichnamigen Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Er wurde im Jahr 1874 angelegt und ein Jahr später eröffnet. Rund 30 Jahre darauf erhielt er dann eine eigene Friedhofskapelle, die jedoch im Rahmen der Kriegswirren zerstört und später nur in einer vereinfachten Form wiedererrichtet wurde. Neben der Kapelle befindet sich auf dem Gelände des Friedhofs Steglitz, dieses ist etwa 270.000 Quadratmeter groß, ein Wasserturm, der im Jahr 1919 nach den architektonischen Vorlagen von Heinrich Müller erbaut wurde.

Im Laufe der Jahre wurde das Gelände des Friedhofs Steglitz mehrmals vergrößert, ein Teilbereich des zum Friedhof gehörenden Areals wurde jedoch nie für die Beisetzung benutzt. Aus diesem Grund wurde dieses Stück Fläche im Jahr 2007 ausgegliedert und in einen Haustierfriedhof umgewandelt. Im Zuge dieser Nutzungsänderung erhielt dieser Teilbereich natürlich auch einen separaten Zugang.

Von seiner Gestaltung zeichnet sich der Friedhof Steglitz durch schöne Grabstätten aber auch vergleichsweise viel Grünfläche aus. Aus diesem Grund kann ein Besuch des Friedhofs Steglitz nur empfohlen werden. Bei genauerer Betrachtung der Gräber wird der Besucher sicherlich auf den Inschriften den einen oder anderen ihm bekannten Namen lesen, da auf diesem Friedhof einige sehr berühmte Berliner Bürger wie zum Beispiel der Dokumentarfilmer Kurt Krigar ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Besucheradresse:
Ld. Friedhof Steglitz
Bergstraße 38
12169 Berlin

Verwaltung:
Schloßstrasse 80
12154 Berlin

Telefon: 030 / 90299-7410

Tägliche Öffnungszeiten:
Januar bis Februar 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
März bis April 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Mai bis August 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr
September bis Oktober 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
November bis Dezember 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

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