Bestattungen in Berlin Schöneberg
Nachfolgend wollen wir euch einige Friedhöfe aus Berlin Schöneberg vorstellen.
Alter St.-Matthäus-Kirchhof
Die Geschichte des Friedhofs St.-Matthäus-Kirchhof geht in das 19. Jahrhundert zurück und begann eigentlich schon im Jahr 1843. Damals beschloss die Gemeinde, eine eigene Kirche zu errichten. Eine Gruppe von wohlhabenden Bürgern gründet einen Kirchenbauverein.Dies war die Geburtsstunde der St.-Matthäus-Gemeinde, die bereits im Jahr 1846 die Einweihung der Kirche feiern konnte. In den Anfangsjahren hat die Gemeinde ihre verstorbene Mitglieder noch auf anderen Friedhöfen begraben. Der rasante Mitgliederzuwachs führte jedoch dazu, dass am 25. März 1856 ein eigener Friedhof, der sogenannte St.-Matthäus-Kirchhof, einweiht wurde.
Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof
Der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof, er entstand im Jahr 1864, ist ein evangelischer Friedhof in Berlin Schöneberg und zählt aufgrund seiner architektonischen Gestaltungen mit zu den Berliner Gartendenkmälern. Schon bei seiner Gründung wurde bei der Gestaltung des Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs viel Wert auf das Detail gelegt. Aus diesem Grund wurde bei der Planung auch einer der bedeutendsten kreativen Köpfe seinerzeit mit einbezogen.Carl David Bouché, seines Zeichens königlicher Garteninspektor, hat den Entwurf für diesen Friedhof erstellt und dem Berichten nach auch die Ausführung teilweise mit überwacht. Ähnliche Größen wie Carl David Bouché haben bei der Gestaltung der Friedhofskapelle und der Totenhalle mitgewirkt, die in den Jahren 1865 und 1866 entstanden. Aufgrund seiner herausragenden Gestaltung und idyllischen Lage war die Kapazitätsgrenze des Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs schnell erreicht.
Friedhof Schöneberg I
Der Friedhof Schöneberg I befindet in der Eisackstraße im Berlin Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Als einer der weniger Berliner Friedhöfe kann der im Jahr 1883 angelegt Friedhof im Laufe seiner Geschichte eine Flächenverminderung verzeichnen. Bei seiner Gründung war das Areal des Friedhofs Schöneberg I circa 45.000 Quadratmeter groß, heure umfasst die Ruhestätte nur noch eine Fläche von etwa 18.000 Quadratmetern.Schon kurz nach der Eingemeindung des Orts Schönebergs in die Stadt Berlin wurde die Schließung des Friedhofs in den Jahren 1928/29 beschlossen, dies sollte nach rund 40 Jahren eigentlich das endgültige Aus des Friedhofs bedeuten. Allerdings führte ein Grabstellenmangel dazu, dass dieser Friedhof bereits im Jahr 1932 wiedereröffnet wurde.
Friedhof Schöneberg II
Der Friedhof Schöneberg II ist eine landeseigene Ruhestätte, die sich in der Eythstraße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg befindet. Aufgrund seiner wunderschönen und parkähnlichen Gestaltung zählt dieser Friedhof mit einer Fläche von rund 110.000 Quadratmeter zu den denkmalgeschützten Parkfriedhöfen. Die Entstehungsgeschichte des Friedhofs Schöneberg II geht auf das Jahr 1908 zurück.Damals wurde dieser Friedhof in unmittelbarer Nähe zur Michaelkirche, diese befindet sich gegenüber vom Haupteingang des Friedhofs, angelegt. Neben diesem Haupteingang verfügt der Friedhof Schöneberg II aufgrund seiner vergleichsweise großen Ausdehnung über einen zweiten Nebeneingang, der in Alboinstraße liegt.
Friedhof Schöneberg III
Der Friedhof Schöneberg III ist ein städtischer Friedhof und befindet sich im Ortsteil Friedenau im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Heute wird der Friedhof oftmals aufgrund seiner Lage in der Stubenrauchstraße als Städtischer Friedhof Stubenrauchstraße bezeichnet . Zu seiner Gründung im Jahr 1881 trug er jedoch den Namen „Begräbnisplatz der Gemeinde Friedenau“.Im Laufe seiner Zeit wurde der Friedhof im Ortsteil Friedenau vergrößert. Diese Erweiterungen zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts führten, dass das Areal des Friedhofs heute über 20.000 Quadratmeter umfasst. Diese Erweiterungen bewirkten auch, dass der Friedhof einen weiteren Zugang bekam. Dieser befindet sich in der Fehlerstraße.
Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof
Der Neue Zwölf-Apostel-Kirchhof ist ebenso wie der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof ein Friedhof der evangelischen Gemeinde im Berliner Ortsteil Schöneberg. Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts, da die Kapazität des damals bereits bestehenden Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs nicht mehr ausreichte und auch keine erneute Erweiterung des bestehenden Friedhofs möglich war. Aus diesem Grund wurde der Neue Zwölf-Apostel-Kirchhof, die erste Beisetzung fand auf diesem Friedhof im Jahr 1883 statt, sehr weitläufig angelegt.Bis heute blieben jedoch nur reichlich 20.000 Quadratmeter erhalten, da etwa zwei Drittel der Fläche zu der Zeit des Nationalsozialismus für den Germaniatraum weichen mussten. Aufgrund des Kriegseintritts wurde nicht der gesamte Friedhof zerstört, der zweckentfremdete Teil wurde jedoch nie wieder als Friedhof verwendet und stellt heute einen Teil der Berliner Stadtautobahn dar. Trotz dieser sehr bewegten Geschichte hat der Neue Zwölf-Apostel-Kirchhof seinen Besuchern immer noch sehr viel zu bieten.
Die hier vorgestellte Liste von Friedhöfen zur Bestattung in Berlin Schöneberg erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.




