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Bestattungen in Berlin Mitte

Nachfolgend wollen wir euch einige Friedhöfe aus Berlin Mitte vorstellen.

Ev. Dom-Friedhof I

Der Domfriedhof I wurde im Jahr 1830 von der evangelischen Gemeinde des Doms, der offizielle Name des im Jahr 1905 errichteten Doms lautet Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin, angelegt. Ursprünglich sollte dieser Friedhof den bis dahin von der Gemeinde genutzten Friedhof in der Elisabethstraße ersetzen. Aufgrund seiner geringen Größe von etwas mehr als 12.000 Quadratmetern reichte die Fläche dieses Friedhofs jedoch bald nicht mehr für die Beisetzung der Mitglieder der Dom-Gemeinde aus, deshalb entstand im Jahr 1870 ein weiterer Friedhof der Gemeinde.

Ev. Dorotheenstädtische-Friedrichswerderscher Friedhof

Der evangelische Dorotheenstädt.-Friedrichswerderscher Friedhof befindet sich im Berliner Bezirk Mitte und umfasst eine Fläche von etwa 17.000 Quadratmetern. Er selbst wurde im Jahr 1762 gegründet, die erste Beisetzung fand jedoch erst im Jahr 1770 statt. In unmittelbarer Nähe zu diesem Friedhof wurden im 18. Jahrhundert weitere Ruhestätten angelegt, sodass auch noch heute der sogenannte Französische Friedhof an den evangelischen Dorotheenstädt.-Friedrichswerderscher Friedhof grenzt.

Ev. Französischer Friedhof II

Der Französische Friedhof II ist ein Friedhof der evangelischen Französisch-Reformierten Gemeinde und befindet sich, ebenso wie der Domfriedhof I sowie der Alte Domfriedhof der St.-Hedwigs-Gemeinde, in der Liesenstraße des Berliner Bezirks Mitte. Aus diesem Grund fiel auch dieser Friedhof, er wurde in dem Jahr 1835 angelegt und umfasst eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern, der deutschen Geschichte zum Opfer und musste aufgrund des Mauerbaus Verluste verzeichnen.

Ev. Sophien-Friedhof II

Der Alleenfriedhof „Friedhof II der Sophiengemeinde Berlin“ befindet sich in dem Bezirk Berlin Mitte und ist einer der Friedhöfe der Sophienkirche. Mit einer Fläche von rund 65.000 Quadratmetern ist er der größte aller drei Friedhöfe. Seine Entstehung ist auf das Jahr 1852 zu datieren. Schnell wuchs die Anzahl der Begräbnisse, sodass der Ev. Sophien-Friedhof II im Jahr 1898 eine eigene Friedhofskapelle erhielt.

Französischer Friedhof I

Der Französische Friedhof I liegt in der Oranienburger Vorstadt im Berliner Bezirk Mitte. Mit einer Fläche von etwa 7.000 Quadratmetern zählt dieser evangelische Friedhof mit zu den kleineren Begräbnisstätten der Stadt Berlin. Er wurde im Jahr 1870 von der sogenannten der Französisch-Reformierten Gemeinde gegründet, reichte aber bald nicht mehr für die Beisetzung aller Gemeindemitglieder aus.

Invalidenfriedhof

Der Invalidenfriedhof wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts in der direkten Nähe eines Invalidenhauses, welches auf Anordnung von König Friedrich II. von Preußen im Jahr 1746 errichtet wurde, im Berliner Bezirk Mitte angelegt. Die erste Beisetzung fand am 20. Dezember 1748 statt. Auch in den Folgejahren wurden noch viele Militärangehörige auf diesem Friedhof beigesetzt. Im 19. Jahrhundert stieg jedoch zunehmend die Anzahl der zivilen Gräber an. Grabdenkmäler erinnerten aber immer noch daran, dass es sich bei dem Invalidenfriedhof eigentlich um einen Militärfriedhof handelt, dieser Aspekt rückte aber zumindest bei den Beisetzungen immer mehr in den Hintergrund.

Parochialfriedhof

Der Parochialfriedhof liegt im Berliner Stadtteil Mitte und grenz direkt an die gleichnamige Parochialkirche an. Der Bau dieser Kirche begann im Jahr 1695. Nur wenige Jahre später, genau gesagt am 8. Juli 1703, wurde das Kirchgebäude geweiht. Zeitgleich wurde auch der Kirchhof, dieser ist unter dem Namen Parochialfriedhof bekannt, angelegt.

St. Elisabeth-Friedhof

Der St. Elisabeth-Friedhof ist ein evangelischer Friedhof mit einer Fläche von 27.000 Quadratmetern. Als Alleequartierfriedhof angelegt zählt dieser in den Jahren 1843 und 1844 von der St. Elisabeth-Gemeinde erbaute und inzwischen unter Denkmalschutz stehende Friedhof heute zur Sophien-Gemeinde. Er grenzt dabei direkt an dem im Jahr 1875 eröffneten Friedhof II der Sophiengemeinde, dieser ist mit rund 65.000 Quadratmetern etwa 2,5-mal so groß, an.

St. Hedwig-Friedhof I

Der St.-Hedwig-Friedhof I, oft wird er auch als Alter Domfriedhof der St.-Hedwigs-Gemeinde bezeichnet, ist eine katholische Ruhestätte und wurde im Jahr 1834 angelegt. Aufgrund dieses langen Bestands ist er der älteste noch bestehende römisch-katholische Friedhof in der Stadt Berlin. Neben diesem Alter ist der rund 25.000 Quadratmeter große Friedhof aber auch wegen seiner geschichtsträchtigen Lage einen Besuch wert.

Die hier vorgestellte Liste von Friedhöfen zur Bestattung in Berlin Mitte erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.