Bestattungen in Berlin Charlottenburg
Nachfolgend wollen wir euch einige Friedhöfe aus Berlin Charlottenburg vorstellen.
Evangelischer Luisen-Friedhof II
Der evangelische Luisen-Friedhof II ist einer der Friedhöfe der Luisengemeinde. Mit einer Fläche von rund 48.000 Quadratmetern ist dieser im Jahr 1867 angelegte Friedhof der zweitgrößte sowie der der zweitälteste Friedhof der Luisen-Gemeinde. Allerdings entstand diese Begräbnisstätte nicht erst im Jahr 1867, die Geschichte dieser Ruhestätte geht bis auf das Jahr 1831 zurück. Schon damals wurden Teile des Areals des heutigen Friedhofs für die Bestattung von Choleraopfern genutzt.Später gab es die Planung, dieses Gebiet zu einem regulären Friedhof auszubauen. Eine Umsetzung des Plans erfolgt jedoch erst nach einer erneuten Choleraepidemie im Jahr 1866, sodass dieser Friedhof erst am 27. Mai 1867 offiziell eingeweiht wurde. Nur ein Jahr später wurde auf dem Friedhofsgelände eine Kapelle errichtet. Diese entstand nach einem Entwurf von Rudolf Zeitler und steht heute unter Denkmalschutz.
Friedhof Ruhleben
Der Friedhof Ruhleben ist ein Parkfriedhof im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wimersdorf, Ortsteil Westend, und umfasst ein Areal von circa 130.000 Quadratmetern. Er wurde im Jahr 1952 auf einem ehemaligen militärischen Gelände eröffnet und im Jahr 1975 um ein Krematorium erweitert. Dabei wurde das Krematorium sehr großzügig gestaltet, es hat beispielsweise zwei Untergeschosse, sodass auch im Fall einer Epidemie oder einer Katastrophe genügend Fläche vorhanden ist.Zudem verfügt das Krematorium über zwei Trauerhallen, mit einem Fassungsvermögen von 60 beziehungsweise 160 Trauergästen. Dabei sind die Trauerhallen mit großen Wandgemälden des Künstlers Markus Lüpertz versehen. Im Gegensatz dazu wirkt das Krematorium selbst jedoch sehr schlicht.
Kaiser Wilhelm Gedächtnis Friedhof
Der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof ist ein evangelischer Alleequartierfriedhof. Er liegt im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und steht unter Denkmalschutz. Mit einer Größe von rund 37.000 Quadratmetern befindet es sich in direkter Nähe zum ebenfalls evangelischen Luisen-Friedhof III, der jedoch rund dreimal so groß ist. Neben dieser Nähe verbindet diese beiden Friedhöfe jedoch auch eine gemeinsame Geschichte, da das Friedhofsareal der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Gemeinde einst ein Geschenk der Luisengemeinde darstellte. Auch die Eröffnung dieser beiden Friedhöfe fand relativ zeitnah statt, da der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof bereits im 1896, also nur 5 Jahre nach dem Luisen-Friedhof III, eröffnet wurde.Rund 7 Jahre nach seiner Eröffnung erhielt der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof eine eigene Kapelle, die am 27. September 1903 feierlich eingeweiht wurde und auch noch heute von Besuchern bestaunt werden kann. Neben einem exzellenten Erscheinungsbild zeichnet sie sich vor allem durch ihre Gruftanlage aus. Auf dem Friedhof befinden sich neben der Kapelle auch Erbbegräbnisstätten, die im Gegensatz zur Kapelle nach zum Teil stark Beschädigungen nicht vollständig renoviert wurden. An der Kapelle, die in den Jahren 1952 und 1953 wieder aufgebaut und im Jahr 1978 vollständig saniert wurde, sind jedoch keine Spuren mehr erkennbar.
Luisen-Friedhof I
Der Luisen-Friedhof I wurde im Jahr 1815 von der evangelischen Luisen-Gemeine angelegt. Mit einem Alter von rund 200 Jahren sowie einer Fläche von gerade einmal 13.321 Quadratmetern ist dieser Friedhof der älteste und kleinste Friedhof dieser Kirchgemeinde.Aber vielleicht gerade deshalb ist diese unter Denkmalschutz stehende Ruhestätte im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wimersdorf einer der schönsten Friedhöfe der Stadt und unbedingt einen Besuch wert. Fast wie monumentales Meisterwerk liegt dieser Friedhof in einem Wohngebiet und bietet die Möglichkeit eine Zeitreise durch die Geschichte zu bestreiten sowie an alten Grabstätten zu verweilen.
Die hier vorgestellte Liste von Friedhöfen zur Bestattung in Berlin Charlottenburg erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.




